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Technik ist selten das Problem. Menschen mitzunehmen schon

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Tanja Huck · Keynote · Workshop · Frankfurt am Main

Die meisten KI-Vorhaben scheitern nicht an der Technik. Sie scheitern daran, dass niemand den Mitarbeitenden sagt, was die Veränderung für ihre Rolle bedeutet.

Solange diese Frage offen bleibt, entsteht kein Widerstand, den man sehen kann. Es entsteht etwas Unangenehmeres: Zustimmung ohne Umsetzung.

Ich bin Tanja Huck. Ich führe mit meiner Familie mehrere Unternehmen mit zusammen 270 Mitarbeitenden. Das älteste davon backt seit 1936 Brot. Dort habe ich künstliche Intelligenz im laufenden Betrieb eingeführt, gegen die anfängliche Skepsis der Fachleute. Das Ergebnis liegt heute im Verkaufsregal.

Tanja Huck auf der Bühne, im Gespräch mit dem Publikum
  • 1936gegründet. Ich bin die dritte Generation, unsere Kinder die vierte.
  • 270Mitarbeitende in unseren Unternehmen, davon gut 200 in der Bäckerei
  • 15Filialen in Frankfurt
  • 1Brot nach KI-Rezept, im Verkaufsregal

Coca-Cola Europacific Partners Deutschland, 12. August 2026: „Die Bäckerei Huck ist für viele in Frankfurt ein Stück Heimat.“

01Kennst du das

Vier Sätze, die ich in fast jedem Unternehmen höre.

Selten in der Runde. Meistens danach, beim Kaffee.

  • 01

    „Wir haben es eingeführt. Es benutzt keiner.“

    Lizenzen laufen, Schulung ist erledigt, Projekt abgeschlossen. Im Arbeitsalltag ändert sich nichts.

  • 02

    „Im Meeting stimmen alle zu. Danach macht jeder weiter wie vorher.“

    Das ist kein Kommunikationsproblem. Es ist ein Vertrauensproblem.

  • 03

    „Meine erfahrensten Leute blocken.“

    Ausgerechnet die, die das Geschäft am besten kennen. Und niemand fragt nach dem Grund.

  • 04

    „Ich soll Orientierung geben und weiß selbst nicht, wo das hinführt.“

    Diesen Satz höre ich von fast jeder Führungskraft. Meistens leiser als den Rest.

02Woran ihr es merkt

Woran ihr es im Alltag merkt.

Diese Signale wirken harmlos. Sie sind es nicht.

  • 01

    Die Schulung

    Alle sind anwesend, niemand fragt nach. Drei Wochen später ist alles wie vorher, nur die Rechnung ist bezahlt.

  • 02

    Die zweite Reihe

    Die Kolleginnen und Kollegen mit zwanzig Jahren Erfahrung werden auffällig still. Sie sagen nicht Nein. Sie sagen gar nichts.

  • 03

    Der Bericht

    Vierzig Seiten, sauber gearbeitet, gut bezahlt. Seitdem liegt er im Laufwerk.

  • 04

    Die jüngere Kollegin

    Sie setzt es einfach ein. Und niemand traut sich zu fragen, wie.

  • 05

    Die Kennzahlen

    Produktivität unverändert. Die Belastung im Team ist gestiegen.

  • 06

    Das Gespräch nach dem Gespräch

    Die eigentliche Abstimmung findet auf dem Parkplatz statt. Ihr wisst, welche ich meine.

03Warum es hakt

Keiner sagt deinen Leuten, was das für ihren Job heißt.

Es wird viel über Werkzeuge gesprochen und wenig über Rollen. Über Effizienz und selten über die Frage, die jede und jeder still mit sich trägt: Was bedeutet das für mich?

Solange diese Frage unbeantwortet bleibt, entsteht keine Umsetzung. Nicht aus Sturheit, sondern aus Selbstschutz.

Ich komme nicht als Beraterin, die erklärt, wie Veränderung theoretisch funktioniert. Ich habe etwas mehr als 200 Menschen durch Veränderung geführt und dabei genug falsch gemacht, um die typischen Stellen zu kennen, an denen es klemmt.

  • Ihre Bedenken kommen auf den Tisch, statt ausgesessen zu werden.
  • Aus „das kommt auf uns zu“ wird „das machen wir damit“.
  • Die Erfahrenen werden vom Bremsklotz zum Grund, warum es funktioniert.
  • Am Ende steht eine Entscheidung, die im Alltag auch getragen wird.
  • Und du musst als Führungskraft nicht so tun, als hättest du alle Antworten.

04Eine Geschichte aus der Backstube

Die Bäcker haben den Kopf geschüttelt. Und dann mitgemacht.

Vor einiger Zeit kam ich mit einem Rezept in unsere Backstube, das eine KI geschrieben hatte. Dinkel und Miso. Miso, in einem Frankfurter Betrieb, der seit 1936 Brot backt.

Unsere Bäcker waren skeptisch. Nicht aus Prinzip. Ihnen erschienen schlicht nicht alle Zutaten logisch, und fachlich hatten sie damit erst mal recht.

Trotzdem haben sie sich gemeinsam mit mir auf das Experiment eingelassen.

Das Brot ist gut geworden. Es liegt heute neben dem Sauerteig, kommt bei den Kunden an und hat inzwischen eine eigene Webseite mit Chat-Bot.

Ich erzähle das nicht als nette Anekdote. Sondern weil darin alles steckt, was bei euch über KI entschieden wird. Die Technik war nicht das Problem. Das Rezept war in zwei Minuten da.

Die eigentliche Arbeit war die Frage, ob Menschen mitmachen dürfen statt informiert zu werden.

Und wie schmeckt das Brot?

Gut. Ehrlich gesagt besser, als ich erwartet hatte. Miso bringt eine Tiefe rein, auf die von uns keiner gekommen wäre. Genau deshalb erzähle ich die Geschichte.

05Was ich mache

Drei Formate. Je nachdem, wie weit ihr seid.

Keine Preise auf dieser Seite, weil es von Größe, Aufwand und Anfahrt abhängt. Schreib mir kurz, worum es geht, dann bekommst du eine Zahl.

  • 01

    Keynote

    Für Tagungen, Führungskreise und Kundenevents. 45 bis 60 Minuten. Ich erzähle nicht, was künstliche Intelligenz alles kann, das weiß dein Publikum längst. Ich erzähle, was passiert, wenn man sie in einen Handwerksbetrieb von 1936 bringt, und was danach von einem Menschen übrig bleibt. Mein Ziel ist nicht, dass mich alle großartig finden. Mein Ziel ist, dass in drei Monaten noch jemand an einen Gedanken denkt.

  • 02

    Workshop

    Für Teams und Führungskreise, meistens ein Tag. Wir sortieren, was künstliche Intelligenz in eurer Arbeit wirklich übernimmt, was bei euch bleibt und was das für die nächsten zwei Jahre heißt. Auch die unbequeme Runde gehört dazu, in der ausgesprochen wird, was sonst nur auf dem Parkplatz gesagt wird. Am Ende steht kein Protokoll, sondern eine Entscheidung.

  • 03

    Begleitung

    Wenn nach dem Workshop klar ist, dass es weitergehen soll. Ein paar Termine über ein paar Monate. Kein Programm mit Modulen und Zertifikat. Ich komme wieder, wir schauen ehrlich, was hängengeblieben ist, und machen den nächsten Schritt.

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06Wer da vorne steht

Ich habe mich selbst wegrationalisiert. Freiwillig.

Tanja Huck in einer Filiale der Bäckerei Huck in Frankfurt
Tanja Huck Gründerin von Atelier Futura · Gesellschafterin und Mitglied der Geschäftsführung, Bäckerei & Konditorei Huck, Frankfurt am Main · Master Workshop Facilitator, KI Institut

Vor ein paar Jahren habe ich mich aus dem Tagesgeschäft meines eigenen Unternehmens herausgenommen. Nicht weil ich musste. Weil ich am Unternehmen arbeiten wollte statt darin.

Seitdem läuft es besser. Ein Journalist hat darüber geschrieben. Ich halte es bis heute für meine beste Entscheidung.

Angefangen hat es 1998, an einem sehr frühen Samstagmorgen. Ich kam aus dem Marketing, war frisch verliebt und hatte vom Bäckerhandwerk keine Ahnung. Den Betrieb gab es seit 1936 und er hatte keinen einzigen eigenen Laden. Meine erste Frage war: Warum eigentlich nicht? Heute sind es fünfzehn.

Inzwischen liegt bei uns ein Brot nach KI-Rezept neben dem Sauerteig. Die Bäcker haben zuerst den Kopf geschüttelt. Dann haben sie mitgemacht. Genau das ist der Teil, den die meisten unterschätzen: Technik ist selten das Problem. Menschen mitzunehmen schon.

Was ich mir daneben angeeignet habe: ein Studium in Marketingkommunikation, eine Ausbildung als Coach und Mentalcoach, den Master Workshop Facilitator am KI Institut. Und im Dezember steht meine TÜV-Prüfung zur Managerin für angewandte KI-Transformation an.

Ich hänge das nicht deshalb hier hin, weil Zertifikate irgendwas beweisen. Sondern weil ich schlecht anderen erzählen kann, dass Weiterlernen geht, wenn ich selbst stehen bleibe.

07Was andere über mich sagen

Ich habe Menschen gefragt, wie sie mich beschreiben.

„Ich bin empathisch.“ Das sagen tausend Leute.

Interessant wird es erst bei den Paaren. Genau die kamen zurück, immer wieder, von Menschen, die mich in sehr verschiedenen Rollen erleben. Mitarbeitende, Geschäftspartner, Familie.

Für dich ist das die eigentliche Information. Jemand, der vor deiner Belegschaft steht, muss beides können: zuhören und trotzdem beim Punkt bleiben.

Fünf Wörter, die einer spontan gesagt hat

Einfühlsam. Durchsetzungsstark. Zielorientiert. Lustig. Empathisch.

Fünf Wörter in einem Atemzug, und zwei davon passen eigentlich nicht zusammen. Genau das ist der Punkt.

Der Teil, der mich selbst überrascht hat

Niemand hat mich als kalt, egoistisch, abgehoben oder arrogant beschrieben. Kein Einziger. Bei so vielen Menschen und einem Unternehmen im Rücken finde ich das den interessantesten Teil der Auswertung.

  • Herzlich UND durchsetzungsstark
  • Empathisch UND zielorientiert
  • Menschlich UND unternehmerisch
  • Visionär UND Umsetzerin
  • Kreativ UND pragmatisch
  • Ernst in der Sache UND leicht mit mir selbst

08Passt das zu euch

Damit wir uns beide die Zeit sparen.

Ich passe nicht in jedes Haus, und das ist gut so.

Was passiert, wenn im Workshop niemand redet?

Das passiert öfter, als man denkt, und es ist kein schlechtes Zeichen. Es heißt nur, dass die Führung im Raum ist. Dann arbeite ich anders: kleinere Gruppen, schriftlich, anonym. Reden kommt später von allein.

Dann sehr gern

Wenn ihr euch hier wiedererkennt, schreib mir.

  • Bei euch geht es nicht ums Werkzeug, sondern darum, dass die Leute mitkommen.
  • Ihr habt gemischte Belegschaft und merkt, dass die Erfahrenen abgehängt werden.
  • Ihr wollt jemanden, der aus der Praxis spricht und nicht aus einer Studie.
  • Ihr könnt eine unbequeme Runde aushalten, in der Dinge ausgesprochen werden.
  • Ihr sucht eine Rednerin, bei der das Thema Alltag ist und kein Vortragsthema.

Dann eher nicht

Es gibt gute Leute dafür. Ich bin es nur nicht.

  • Ihr sucht technische Beratung zur Auswahl oder Einführung einer Software.
  • Ihr wollt einen Vortrag, nach dem sich alle gut fühlen und nichts ändert.
  • Ihr wollt eine Zertifizierung oder ein Programm von der Stange.
  • Die Entscheidung ist längst gefallen und ich soll sie nur noch verkaufen.
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09Wie wir anfangen

Drei Schritte. Ohne Angebotsmarathon.

  1. 01

    Du schreibst mir

    Zwei Sätze reichen. Anlass, ungefähre Größe, Zeitraum. Ich lese die Mails selbst.

  2. 02

    Wir telefonieren

    Zwanzig Minuten, in denen ich vor allem Fragen stelle. Danach weißt du, ob ich die Richtige bin. Und ich sage es dir, wenn ich es nicht bin.

  3. 03

    Ihr bekommt ein Angebot

    Auf einer Seite. Mit einer Zahl, einem Ablauf und dem, was ich von euch brauche. Ohne Anhang mit vierzig Folien.

10Ehrliche Fragen

Was mich am häufigsten gefragt wird.

Eine Bäckerin, die über künstliche Intelligenz spricht. Im Ernst?

Ja, und genau das ist der Punkt. Ich habe KI nicht in ein Start-up gebracht, wo ohnehin alles geht, sondern in einen Handwerksbetrieb von 1936. Über 200 Mitarbeitende, Bäcker, die das Rezept angeschaut und den Kopf geschüttelt haben. Das ChatBrot aus Dinkel und Miso liegt heute neben dem Sauerteig und hat eine eigene Webseite. Wenn es dort funktioniert, funktioniert es bei euch auch. Dazu mache ich gerade die TÜV-Weiterbildung zur Managerin für angewandte KI-Transformation.

Wir sind eher konservativ. Wird das unbequem?

Stellenweise ja, sonst brauchst du mich nicht. Aber unbequem heißt bei mir nicht bloßstellen. Niemand wird vorgeführt, und niemand muss vor der Geschäftsführung ein Geständnis ablegen. Ich sorge dafür, dass Dinge sagbar werden. Was danach damit passiert, entscheidet ihr.

Wir haben schon Beratung eingekauft. Was ist bei dir anders?

Ich verkaufe euch keinen Bericht. Ich habe selbst etwas mehr als 200 Menschen durch Veränderung geführt, mit eigenem Geld und eigenem Risiko, und dabei genug falsch gemacht, um die typischen Stolperstellen von innen zu kennen. Am Ende steht kein Dokument, sondern eine Entscheidung.

Was kostet das?

Kommt auf Format, Gruppengröße, Dauer und Anfahrt an. Schreib mir kurz, worum es geht, dann bekommst du eine konkrete Zahl. Ohne Umweg über drei Vorgespräche.

Wie viel Vorbereitung brauchst du von uns?

Für eine Keynote wenig, ein Telefonat und ein bisschen Kontext zu eurer Lage. Für einen Workshop mehr: ich will vorher mit drei bis fünf Leuten aus verschiedenen Ebenen sprechen. Sonst rede ich am Tag selbst an eurem eigentlichen Thema vorbei.

Schreib mir, worum es geht.

Anlass, ungefähre Größe, Zeitraum. Mehr brauche ich für den Anfang nicht. Ich lese die Mails selbst und antworte auch selbst.

  • Antwort von mir persönlich, in der Regel innerhalb von zwei Werktagen
  • Ein Telefonat, in dem ich mehr frage als erzähle
  • Ein Angebot auf einer Seite, mit einer Zahl
  • Und eine ehrliche Absage, wenn jemand anderes besser passt
tanja@atelierfutura.de